WWF Deutschland: Urlaub in der Natur, ohne sie zu stören
Der WWF ist die Naturschutzorganisation mit dem Panda. Bekannt ist er für den Schutz bedrohter Arten und ihrer Lebensräume, weltweit und in Deutschland: Flüsse und Auen, Wälder, das Wattenmeer und die Ostsee, die Rückkehr von Wolf und Luchs. Genau dort, an Küste, See und Wald, verbringen unsere Gäste ihren Urlaub. Mit Hund. Deshalb steht der WWF auf dieser Liste, obwohl er kein Tierheim ist.
Damit hier nichts falsch ankommt: Wir haben mit dem WWF keine Vereinbarung. Die Organisation steht auf unserer Liste möglicher Spendenziele, und wie viele Stimmen sie bekommt, entscheidet mit darüber, wen wir zuerst ansprechen. Sobald eine echte Zusammenarbeit steht, schreiben wir das hier hin.
Wo Urlaub und Naturschutz sich treffen
Die schönsten Ferienorte liegen oft am Rand oder mitten in einem Schutzgebiet: Nationalpark an der Küste, Biosphärenreservat im Mittelgebirge, Naturschutzgebiet hinter dem Ferienhaus. Für Tiere, die dort leben, ist ein Hund kein Spaziergänger, sondern ein Raubtier. Ein Rehkitz, das sich im hohen Gras duckt, ein Bodenbrüter in der Düne, ein Feldhase auf der Wiese: Sie riechen den Hund lange, bevor du ihn von der Leine lässt, und jeder Stress kostet sie Kraft, die sie für Jungtiere und Winter brauchen.
Deshalb gilt im Frühjahr und Frühsommer fast überall Leinenpflicht in der freien Landschaft, die Brut- und Setzzeit. Wann genau, regelt jedes Bundesland selbst, und Gemeinden ergänzen eigene Regeln für Strände und Naturschutzgebiete. Die Schilder vor Ort sind verbindlich, nicht das, was zu Hause galt.
In einigen Regionen lebt inzwischen wieder der Wolf. Für Urlauber mit Hund heißt das nicht Angst, sondern Anleinen: Ein freilaufender Hund im Wald ist für einen Wolf ein Eindringling in sein Revier. An der Leine neben dem Menschen passiert erfahrungsgemäß nichts. Wer in einer Wolfsregion unterwegs ist, fragt den Gastgeber, wo der Hund frei laufen darf, meist auf dem Grundstück und auf ausgewiesenen Flächen.
Drei Regeln, die im Urlaub reichen
Auf den Wegen bleiben. Was neben dem Weg liegt, gehört den Tieren, die dort wohnen. Das gilt für Dünen, Moore und Uferzonen besonders, weil sie sich von einem Tritt nur langsam erholen.
Den Hund anleinen, wo es verlangt wird. Und dort, wo es nicht verlangt wird, in Sichtweite halten. Ein Hund, der einem Reh hinterherjagt, ist für das Reh lebensgefährlich, auch wenn er es nie erwischt.
Nichts füttern, nichts mitnehmen, Hundekot einpacken. Wildtiere, die gefüttert werden, verlieren die Scheu und geraten in Gefahr. Muscheln, Steine und Pflanzen bleiben da, wo sie sind. Und Hundekot ist in der Natur kein Dünger, sondern trägt Nährstoffe und Krankheitserreger dahin, wo sie nicht hingehören.
Was beim Naturschutz ankommt, wenn du hier buchst
Zehn Prozent unseres Gewinns gehen jedes Jahr an Tierschutz-Organisationen. Wohin, entscheiden Gastgeber und Gäste: Jede Stimme hier und jede Nennung in einer Anfrage erhöht den Anteil einer Organisation. Für dich kostet das nichts, das Geld kommt aus unserem Gewinn. Verteilt wird nach dem Jahresabschluss; liegt ein Anteil unter 250 Euro, tragen wir ihn ins nächste Jahr vor, damit keine Kleinbeträge verschickt werden.
Sie sind vom WWF Deutschland?
Dann haben wir Sie hier eingetragen, ohne vorher zu fragen. Kostet Sie nichts, verpflichtet Sie zu nichts, und wenn Sie das nicht möchten, nehmen wir die Seite wieder herunter. Eine Nachricht genügt.
Falls Sie Material für Urlauber haben, etwa zu Schutzgebieten, Wolfsregionen oder zum Verhalten mit Hund in der Natur: Unsere Gäste lesen es in dem Moment, in dem sie ihren Aufenthalt planen. Genau dann lässt sich noch etwas ändern.
Stimme abgeben
1 Person hat bisher für WWF Deutschland gestimmt. Eine Stimme je Konto, du kannst sie jederzeit zurücknehmen.
Andere Organisationen findest du in der Übersicht möglicher Spendenziele. Wie die Spende insgesamt funktioniert, steht auf der Seite Tierschutz bei Urlaub mit Tieren.