Urlaub mit Tieren

Ferienwohnung mit Hund und Katze – Unterkünfte für Mehr-Tier-Haushalte

Du reist mit Hunden und Katzen? Dann kennst du das Problem: Viele Vermieter erlauben eines von beiden, selten beide. Bei uns ist der Mehr-Tier-Haushalt eine eigene Kategorie: Hier findest du nur Unterkünfte, die ausdrücklich Hunde UND Katzen gleichzeitig willkommen heißen.

Mit allem, was beide brauchen: eingezäunter Garten für die Hunde, katzensicherer Balkon für die Katzen, transparente Tiergebühr pro Tier.

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Warum zwei Tiere auf grossen Portalen ein Problem sind

Die grossen Buchungsportale kennen meist nur eine Frage: „Haustiere erlaubt, ja oder nein?" Was das heisst, steht dann irgendwo im Kleingedruckten, und häufig ist gemeint: ein Hund. Wer mit Hund und Katze anreist, fällt durch dieses Raster.

Das Ergebnis kennen alle Mehr-Tier-Haushalte: Man bucht, schreibt vorsichtshalber eine Mail hinterher, und bekommt eine Absage oder eine Sonderregel. Oder man fragt zwanzig Gastgeber an und bekommt fünf Antworten.

Bei uns ist die Tierfrage kein Häkchen, sondern ein Feld: Welche Tierart, wie viele, und was kostet es. Der Gastgeber trägt das ein, bevor überhaupt jemand anfragt.

  • Hund und Katze getrennt erfasst, nicht als „Haustiere"
  • Anzahl je Tierart, weil zwei Hunde etwas anderes sind als einer
  • Kosten sichtbar, pro Nacht oder pro Aufenthalt
  • Filter statt Mailwechsel

Was eine Unterkunft für beide Tiere leisten muss

Hund und Katze zusammen sind kein doppelter Hund. Die beiden brauchen Unterschiedliches, und ein Haus, das nur auf Hunde eingestellt ist, geht selten gut aus.

  • Zwei Ebenen. Der Hund braucht Auslauf und einen Platz am Boden, die Katze einen erhöhten Rückzugsort und Türen, die sich schliessen lassen.
  • Gesicherte Fenster. Für die Katze der wichtigste Punkt überhaupt. Nicht kippen, ganz öffnen, wenn jemand dabei ist.
  • Eingezäunter Garten. Für den Hund, damit er raus kann, ohne dass jemand die Haustür öffnet und die Katze mitgeht.
  • Platz für zwei Futterstellen und ein Katzenklo in einer ruhigen Ecke, nicht neben dem Hundeplatz.

Ein Ferienhaus mit Garten ist deshalb fast immer besser als eine Wohnung im Ferienpark. Nicht wegen der Quadratmeter, sondern weil sich Wege trennen lassen.

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Der Ablauf, der sich bewährt hat

Wer beide Tiere mitnimmt, plant die Ankunft in dieser Reihenfolge, und dann wird es ruhig:

  • Katze zuerst rein, in ein Zimmer, das ihr schliessen könnt. Box offen, Klo und Wasser hin, Tür zu.
  • Dann der Hund, der darf die Wohnung erkunden und seine Runde ums Haus machen.
  • Am zweiten Tag öffnet ihr die Tür zum Katzenzimmer, wenn der Hund draussen oder angeleint ist.
  • Getrennte Fütterung von Anfang an, das erspart die meisten Konflikte.

Zu Hause eingespielte Tiere brauchen im Urlaub trotzdem ein paar Tage. Die Katze ist gestresst, der Hund aufgedreht, und beides zusammen ist eine andere Mischung als im Wohnzimmer daheim.

Zwei Tiere, zwei Rechnungen: was das kostet

Bei zwei Tieren wird aus einer Nebensächlichkeit ein Posten. Üblich sind drei Modelle, und sie unterscheiden sich in einer Woche deutlich.

  • Pro Tier und Nacht. Das teuerste Modell bei zwei Tieren, und das häufigste.
  • Pauschale je Tier und Aufenthalt. Fair bei langen Aufenthalten, teuer bei drei Nächten.
  • Eine Pauschale für alle Tiere. Die für Mehr-Tier-Haushalte günstigste Variante, und die seltenste.

Dazu kommt gelegentlich eine höhere Endreinigung. Das ist kein Abzocken: Tierhaare aus einem Sofa zu bekommen, dauert wirklich länger.

Bei uns steht vor der Anfrage im Eintrag, welches Modell gilt und was es kostet. Rechnet es einmal für eure Reisedauer aus, bevor ihr Angebote vergleicht: Zwei Tiere über zehn Nächte können den Unterschied zwischen zwei Häusern umdrehen.

Wenn nur eines der beiden mitkommt

Nicht jedes Tier gehört in den Urlaub, und das ist keine Schwäche, sondern eine Entscheidung für das Tier. Die ehrliche Faustregel aus vielen Gesprächen mit Gastgebern:

Der Hund kommt meistens mit. Für ihn ist die Trennung von seinen Menschen schlimmer als der Ortswechsel. Ein Hund, der Auto fährt und in fremder Umgebung schläft, ist unterwegs meist entspannter als zu Hause allein.

Die Katze bleibt öfter da. Katzen hängen am Revier, nicht an der Reise. Eine Katze, die zu Hause zweimal täglich Besuch bekommt, hat es oft besser als eine, die fünf Stunden Autofahrt und eine fremde Wohnung durchsteht. Bei jungen, neugierigen Katzen und bei Wohnungskatzen, die eng an ihren Menschen hängen, sieht es anders aus.

Wer unsicher ist, probiert es vorher aus: eine Nacht bei Freunden, oder eine kurze Autofahrt mit Box. Das Ergebnis sagt mehr als jede Empfehlung, auch mehr als unsere.

Daniel Werner, Gründer von Urlaub mit Tieren
Ein Wort vom Gründer

„Ich vermiete selbst zwei Ferienunterkünfte bei Würzburg und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man mit Hund und Katze reist und überall nur ein müdes ‚Haustiere auf Anfrage' findet. Genau deshalb gibt es diese Plattform: von einem Gastgeber gebaut, der auf beiden Seiten steht. Wenn etwas nicht passt, schreib mir, ich antworte selbst."

Unsere Geschichte (mit peinlichem 90er-Foto) →

Was Hund und Katze in derselben Unterkunft brauchen

Zwei Tiere sind kein doppelter Hund. Diese Gegenüberstellung hilft beim Lesen eines Inserats: Was für den einen zählt, ist für den anderen nebensächlich.

Der Hund braucht Die Katze braucht
Draussen Eingezäuntes Grundstück, damit er raus kann, ohne dass jemand die Tür öffnen muss Gesicherte Fenster und, wenn möglich, einen Balkon mit Netz
Drinnen Einen Platz am Boden, der ihm gehört, möglichst nicht im Durchgang Einen erhöhten Rückzugsort und eine Tür, die sich schliessen lässt
Ankommen Eine Runde ums Haus, dann ist die Lage geklärt Ein Zimmer als Basis für ein bis zwei Tage, erst danach den Rest
Fressen Feste Zeiten, Napf an einem ruhigen Platz Getrennt vom Hund, am besten erhöht und ausser Reichweite
Unterwegs Kommt mit, das ist für ihn der bessere Teil des Urlaubs Bleibt in der Wohnung, und das ist völlig in Ordnung
Was im Inserat zählt Zaunhöhe, erlaubte Anzahl, Aussendusche Fenstersicherung, ruhige Lage, keine anderen Tiere im Haus

Aus unserem Ratgeber

Häufige Fragen zu Ferienwohnung mit Hund & Katze

Zahle ich die Tiergebühr pro Tier oder pauschal?+

Das legt der Gastgeber fest und steht transparent an der Unterkunft, meist pro Tier. Bei unseren eigenen Ferienwohnungen nehmen wir zum Beispiel eine feste Gebühr pro Tier und Nacht, egal ob Hund oder Katze. Überraschungen beim Check-in gibt es nicht.

Vertragen sich Hund und Katze in einer fremden Umgebung?+

Wenn sie zuhause ein Team sind, meist auch im Urlaub: die Katze braucht nur ihre eigenen Rückzugsorte (erhöhte Plätze, ein ruhiges Zimmer), während der Hund das neue Revier erkundet. Unterkünfte mit mehreren Zimmern machen die Eingewöhnung deutlich leichter.

Warum finde ich auf großen Portalen kaum Unterkünfte für beide Tiere?+

Weil dort „Haustiere erlaubt" ein einziges Häkchen ist: ob damit zwei Tiere verschiedener Arten gemeint sind, weiß niemand. Wir haben daraus eine eigene Kategorie gemacht: Hier ist jede Unterkunft ausdrücklich für Hunde UND Katzen gleichzeitig freigegeben, mit Maximalzahl pro Art.

Sollte ich dem Gastgeber vorher von beiden Tieren erzählen?+

Unbedingt und bei uns geht das gar nicht anders: Im Anfrageformular gibst du Tierart und Anzahl an, der Gastgeber sieht also vor seiner Zusage genau, wer anreist. Das schützt beide Seiten: Du stehst nicht mit Katze UND Hund vor einer Tür, hinter der nur eines von beiden erwartet wird.

Welche Unterkunftsgröße brauchen wir für Hund und Katze?+

Unsere Faustregel aus eigener Vermietung: mindestens zwei Zimmer, damit die Katze einen hundefreien Rückzugsraum hat, die Quadratmeter sind zweitrangig. Ideal ist die Kombination aus eingezäuntem Außenbereich (Hund) und gesichertem Balkon oder Fensterplatz (Katze), dann sind beide beschäftigt, ohne sich in die Quere zu kommen.

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